Reisen in das Land der Kriege.
Erlebnisse eines Fremden in Jugoslawien

 

Ausgewählte Zitate aus Rezensionen

"Serbianna" Internetportal, USA, 2. Oktober 2005

"Travels in a Land of War is the best account of the breakup of Yugoslavia in the 1990s. It is a must-read and is highly recommended. This is the first book on the Balkans that I did not have to hold my nose in reading. This is a book that everyone should read."

Radio Darmstadt, 24. September 2003
"Er schafft es, gefangen zu nehmen mit seinen Berichten und Erzählungen, die bestechen durch die packende Ehrlichkeit des Erlebten."

german-foreign-policy.com, 8. Mai 2003

"Aus eigener Anschauung schildert er die blutigen Auswirkungen der Separierung der Bevölkerung Jugoslawiens nach 'ethnischen' Kriterien – und wie die deutsche (und österreichische) Außenpolitik diesen Spaltungsprozess durch die verschiedenen Bürgerkriege bis zur Zerschlagung Jugoslawiens vorantrieben."

ekz-Informationsdienst, 6/03
"Das Lesebuch zur Jugoslawien-Geschichte ist anders als viele zuvor; erfrischend und spannend beim Hinterfragen, mit Nähe zur erzählenden Prosa – somit ein guter Einstieg für Leser (ab 17) mit nur vagen Interessen und Kenntnissen."

comtakt.net, Karin Gottlieb, 14. März 2003
"Kurt Köpruner machte sich ein Bild der jüngsten Balkangeschichte durch Zeugengespräche an Ort und Stelle und widerlegte viele voreingenommene Berichte deutscher Medien, nach denen nur die Serben Täter waren."

Südosteuropa Mitteilungen 02/03
"Köpruners Buch ist keine wissenschaftliche Abhandlung. Wenn man seine Ausführungen mit der zitierten Literatur vergleicht, so bleibt unter dem Strich nur wenig Erkenntnisgewinn übrig. Lediglich die Reiseberichte bringen eine neue Perspektive auf die Wahrnehmung der kriegerischen Auseinandersetzungen im ehemaligen Jugoslawien."

Pannonisches Jahrbuch 2002

"Aber eine einigermaßen faire 'Nacherzählung' oder Aufarbeitung der tatsächlichen Kriegsvorgänge in Serbien und im Kosovo im Frühjahr 1999 hat in der Öffentlichkeit ganz eigentlich nicht stattgefunden. Diesen Mangel kann auch Kurt Köpruner nicht beheben, aber mindern = mildern, denn sein Buch ist ein lesenswerter und wichtiger Schritt hin zu einer wahrheitsgetreuen Rekonstruktion, es ist Zeugnis dessen, was wir alle wissen sollten: Die NATO hat 1999 vorsätzlich – auch – einen schmutzigen Krieg geführt!"

Zeitschrift für Politikwissenschaft, 03/02
"Spannend schildert Köpruner den kriegerischen Zerfall des früheren Jugoslawien, wobei er dem früh gefassten Vorsatz folgt, 'alles zu hinterfragen, was mir, von wem auch immer, an Interpretationen aufgedrängt wurde'. ... Die unprätenziös dargestellte Metamorphose des Autors vom unwissenden Reisenden zum genauen Beobachter der Dynamik des Krieges ist es, die dieses Buch zu einem wertvollen Beitrag der zwischenzeitlich recht stattlichen Literaturliste zu den Kriegen auf dem Balkan werden lässt."

Nürnberger Nachrichten, 18. September 2002
"Ungefiltert und ungeschminkt lässt Köpruner die Erzählungen der kleinen Leute auf sich und den Leser einprasseln, erst nach und nach beginnt er auch wissenschaftliche Quellen heranzuziehen. Das Bild des Krieges von der ersten Schüssen in Slowenien bis zu den Nato-Bomben auf das Kosovo ist dennoch bemerkenswert komplett und ausgewogen. (...) Dass sich Köpruner dabei als geistvoller Erzähler entpuppt, der es wunderbar versteht, persönliche Erlebnisse mit der Weltpolitik zu verknüpfen, macht das Buch nur noch lesenswerter."

Lektüretipp in „Buchjournal, September 2002
"Eine Anklage gegen die Verlogenheit der Medien und der deutschen und österreichischer Außenpolitik."

LISA, Dr. Eleonora Pfeifer, 20.09.02

"Deshalb müssen wir FriedensanhängerInnen die Zivilisation hoch halten, ihrem Verfall Einhalt gebieten. Tiefe Einsichten dafür, neue Kraft dafür können wir aus dem bemerkenswerten Buch von Kurt Köpruner 'Reisen in das Land der Kriege. Erlebnisse eines Fremden in Jugoslawien' gewinnen."

Münchner Lokalberichte, Gerda Brüch er, 19. September 2002
"Mit großer Überzeugungskraft liest er, was er aufgezeichnet hat, was er dort selber erlebt und in vielfältigen geschäftlichen und privaten Kontakten erfahren hat. Es entspricht in keinster Weise den amtlichen Darstellungen von der Krise auf dem Balkan. Beängstigende Berichte, z. B. über die 'Dalmatinische Kristallnacht' am 2. Mai 1991, bei der in einer zehnstündigen Aktion im Zentrum von Zadar und in der näheren Umgebung insgesamt 116 serbische Geschäftslokale und Wohnhäuser zerstört wurden."

Proletarische Rundschau, 8, September 2002
"Kurt Köpruner hat das Lehrstück der Zerschlagung Jugoslawiens in eine gut lesbare Form gebracht. Wer sein hervorragend recherchiertes Buch liest, wird sich leichter tun, aktuelle und zukünftige Einmischungen und Kriegszüge der Imperialisten, insbesondere auch der österreichischen, zu durchschauen."

David Binder, Journalist der "New York Times", 25. August 2002
"Kurt Koepruner's Travels reads like a deep, fascinating and lengthy conversation in a Balkan cafe with a pleasant stranger who has taken great pains to find out what he can about his surroundings."

Übersetzung: "Kurt Koepruners Reisebericht liest sich wie ein tiefes, faszinierendes und langes Gespräch in einem Kaffeehaus auf dem Balkan; ein Gespräch mit einem freundlichen Fremden, der keine Mühe scheute, alles über seine Umgebung zu erfahren."

Österreichische Bewegung gegen den Krieg
"Köpruner schildert seine Erlebnisse, Überlegungen und Recherchen, die ihm das Vertrauen in die Seriosität der Medienberichterstattung und eine wenigstens minimale Glaubwürdigkeit der Politik ausgetrieben haben. Von der Hauptschuld der Serben über den 'humanitären Krieg' der NATO bis zur westlichen Hilfe beim 'Wiederaufbau' kommen so zirka alle westlichen Mythen unter die Räder von Köpruners Erzählung, die des Autors tiefe Enttäuschung über das 'Versagen der westlichen Politik' untermauert."

JANEUTRAL
"Kurt Köpruner beschreibt in diesem ausgezeichneten Buch Erlebnisse und Erfahrungen, die er im Laufe von 10 Jahren, während vieler Reisen nach Jugoslawien, gesammelt hat. Er verbindet geschickt persönliche Erlebnisse mit den dazugehörigen Hintergrundinformationen. Durch praktische Vergleiche mit der Situation in Österreich und Deutschland gelingt es ihm, dem Leser die Vorgänge in Jugoslawien leicht verständlich vor Augen zu führen und den Widersinn der undiferenzierten antiserbischen Hetze aufzuzeigen. Das Buch ist mitreissend geschrieben, schon nach einigen Seiten ist man gefesselt davon und kann es kaum mehr aus der Hand legen, bevor man es nicht fertig gelesen hat. Schade nur, dass es nicht schon etliche Zeit früher erschienen ist, während der Bombardements auf Jugoslawien hätte es eine enorm wichtige Rolle spielen können."

Dr. Gudrun Eussner, Mai 2002
"... diese und andere Informationen über das soziale, politische und militärische Geschehen in Ex-Jugoslawien erhalten wir in dem kompetent und mit sehr viel Liebe für Land und Leute geschriebenen Buch von Kurt Köpruner. Der Autor fängt, möchte frau sagen, sein Buch ganz harmlos an: mit der Liebe zu einer Kroatin, im damaligen Jugoslawien. Aber, wie das so ist mit der Liebe, sie macht den einen blind, den anderen sehend. Letzteres trifft für Kurt Köpruner zu."

Archipel, Herma Ebinger, Mai 2002
"Seine Erlebnisse stellt er im Zusammenhang mit den historischen und aktuellen Hintergründen dar und läßt somit dem Leser Raum, selbst zu urteilen. Das Buch ist geschrieben mit großem erzählerischen Talent, so dass man es kaum beiseite legen kann. [...] Gerade angesichts dieser aktuellen Entwicklung ist ein Buch wie das von Kurt Köpruner wichtig, um das eigene Denkvermögen herauszufordern und vielleicht sogar Handeln zu provozieren."

die tageszeitung (TAZ), Markus Bickel, 14. Mai 2002
"Kurt Köpruners Buch 'Reisen in das Land der Kriege' bietet einen interessanten und gleichzeitig verständlichen Zugang in eine an sich hoch komplexe Geschichte. 'Erlebnisse eines Fremden in Jugoslawien' lautet der Untertitel, und tatsächlich gelingt es dem österreichischen Geschäftsmann nachzuzeichnen, wie schnell ein politisch durchschnittlich interessierter Reisender damals in die balkanischen Sezessionskriege hineingezogen werden konnte."

Morgenrot, Nr. 17, April 2002
"Der Titel ist Programm. Kurt Köpruner versucht in diesem Buch, seine Gedanken und Reiseerlebnisse rund um das ehemalige Jugoslawien zu verarbeiten, zu sortieren und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ihm ist es gelungen, ein differenziertes und lebendiges Buch über diese bedrückende Thematik zu verfassen. [...] Er zeigt auch mögliche Lösungswege in den Mechanismen auf, und auch wenn seinen Analysen, beispielsweise in seinem Vertrauen in die UNO, nicht immer zuzustimmen ist, so ist ihm eine großartige Dokumentation gelungen."

D' LËTZEBUERGER LAND (Luxemburg), Dr. Karin Waringo, März 2002
"Gepaart mit seiner tiefen Trauer um das verlorene Jugoslawien verleitet es Köpruner manchmal ebenfalls zu vorschnellen und einseitigen Schul dzuweisungen. Die Antwort auf die Frage, wer und was Jugoslawien zu Fall gebracht hat, ist noch ein bisschen komplexer, sicherlich auch zu komplex, als dass sie in einem Buch vollständig abgehandelt werden könnte. Einen äußerst brauchbaren Einstieg in die Thematik liefert Köpruner allemal."

EXZESS 2/2002, Mark Unbehend
"Das Buch erzählt in persönlicher Weise von Köpruner erlebte Ereignisse und erzeugt so eine romanartige Spannung, die den Leser und die Leserin nie aus ihren Fängen entlässt. Viele einzelne Episoden, Einzelschicksale von Geschäftspartnern Köpruners, aber auch von Freunden und Zufallsbekanntschaften, ermöglichen den Einblick in viele unterschiedliche Perspektiven auf die Balkan-Krise und die Relativität der Darstellung des Krieges. Der Autor bleibt dabei immer 'auf Augenhöhe' mit den Leser/innen. Es ist erstaunlich, wie auf diesem Wege gleichzeitig ein Wissen um politische Fakten ermöglicht wird."

Frankfurter Rundschau, Boris Kanzleiter, 18. März 2002
"Die unbefangene, emotionale Tonlage der Erzählungen über die zahlreichen persönliche Begegnungen und vielfältigen Eindrücke haben Peter Glotz, der das Vorwort für das Buch beisteuert, das Wort 'hinreißend' entlockt. Ein großes Lob für einen Autor, der zuvor nicht veröffentlichte, zumal von einem Politiker, dessen Partei, die SPD, im Kreuzfeuer Köpruners Kritik steht, insbesondere im Kapitel über den Kosovo-Krieg. Ein Lob allerdings, das berechtigt ist."

Stuttgarter Zeitung, Hadwig Perwein, 22. Februar 2002

"Ein Buch, das nicht nur alle Facetten der Gewalteskalation zwischen den Jahren 1990 und 2000 beleuchtet, sondern auch das geschichtliche Hintergrundwissen so vermittelt, daß man sich wünscht, es möge denjenigen Politikern und Journalisten die Schamesröte ins Gesicht steigen, die stets beteuerten, die Verhältnisse 'dort unten' seien sozusagen unentwirrbar. Ein Buch vor allem, das jene zu Wort kommen läßt, die sonst keine Stimme haben: Menschen aus allen Schichten und Regionen, mit verschiedener Religion oder Volkszugehörigkeit, die fassungslos ihre Zukunft in Trümmer fallen sehen. [...] Der Untertitel des Buchs 'Erlebnisse eines Fremden in Jugoslawien' ist zu bescheiden gewählt. Köpruner liefert eine messerscharfe Analyse des Phänomens Krieg und der fatalen Folgen der westlichen Politik."

Vorwärts, Susanne Lutz, 02/2003
"Doch Kurt Köpruner hat mit seinem Buch ein Beispiel gegeben: der mündige Bürger hat nicht nur die Möglichkeit, sondern auch die moralische Verpflichtung, hinter die Kulissen der Politik zu schauen. Sich selbst eine Meinung zu bilden, ist gerade in unserer globalisierten, medialen Welt wichtiger denn je."

dooyoo.de, Peregrinus, 2. Februar 2002

"Die Erlebnisse eines 'ganz normalen' Menschen, der unvermittelt mit etwas konfrontiert wird, das ganz und gar nicht 'normal' ist, der genauer hinzuschauen und genauer nachzufragen beginnt – die sind ungemein spannend zu lesen. [...] Hier hat jemand eine Reise getan, und er hat eine ganze Menge zu erzählen – aus einem Land, das in Bürgerkriegen zerfiel, und von den Menschen dort, und von ihren Geschichten. Köpruner schafft es, auch die in den Bann zu schlagen, die sich für den Balkan eigentlich gar nicht sonderlich interessieren – ich werde wohl einige Zeit warten müssen, bis das Buch aus meinem Bekanntenkreis wieder in mein Bücherregal zurückgekehrt ist..."

Deutsche Welle, serbische Redaktion, Lidija Klasic, 19. Januar 2002

"'Putovanje u zemlju ratova' - knjiga s tim naslovom unatrag nekoliko mjeseci prezentira jednu manje poznatu vizuru zbivanja u bivsoj Jugoslaviji u proteklom desetljecu. Sasvim izvan politike i spisateljstva, jedan je Austrijanac- kao predstavnik njemackog poduzeca- u mnogim osobnim kontaktima vidio drugaciju sliku od one kakvu je stvarala vecina medija- pocam od prvih trenutaka rata u Hrvatskoj do Nato-napada na Saveznu Republiku Jugoslaviju- te napisao knjigu."

mediodrom, Heinz Kaas, 16. Januar 2002
"Das Buch ist äußerst spannend, gut geschrieben und regt zur Diskussion an. [...] Jeder geschichtlich Interessierte sollte dieses Buch lesen, das mich ungemein beeindruckt hat und das mich einmal mehr an der Objektivität unserer Medien zweifeln ließ. Es geht um die Wahrheit, die möglichst objektive Wahrheit. Das Buch hat mich sehr bewegt und es würde mich freuen, wenn darüber eine Diskussion entstehen könnte."

Deutsche Welle Bulgarien, Germinal Civikov, 8. Januar 2002

"Über den jugoslawischen Bürgerkrieg ist mittlerweile eine ganze Bibliothek an Büchern erschienen: pro- und antijugoslawische, Analysen und Beobachtungen, Bücher, die sich um Objektivität bemühen oder offensichtliche Propaganda für eine der Kriegsparteien darstellen. Dem interessierten Leser bliebe auf der Wahrheitssuche viel Zeit und Mühe erspart, wenn er gleich mit dem neuerschienenen Buch 'Reisen in das Land der Kriege' von Kurt Köpruner beginnen würde."

Volksstimme, Dr. Erwin Riess, 28. Dezember 2001
"Köpruners Buch ist die Frucht einer zehn Jahre währenden Befassung des Autors mit dem Zerfall Jugoslawiens. Er erzählt ohne den Druck, am Abend über das Gesehene berichten zu müssen, und er nimmt sich die Freiheit, mit den Menschen zu reden, tagelang, wochenlang. Jugoslawien ist für ihn kein 'Job', er ist nicht auf der Suche nach Sensationen, er erzählt ruhig und genau und mit verhaltenem Entsetzen vom Alltag des Krieges."

Radio France International (RFI), Vesna Knezevic, 2. Dezember 2001
"Kada se cinilo da se vise nema sto reci o raspadu bivse Jugoslavije, berlinski Espresso Verlag izbacio je na trziste djelo austrijskog autora Kurta Köprunera 'Putovanja kroz zemlju ratova', 'Reisen in das Land der Kriege'. Köpruner medjutim, nije ni htio reci nista novo, on upravo na taj nacin I rjesava formulu pristupa prezasicenom trzistu."

VN-Heimat, Ferdl Tschabrun, 13. Dezember 2001
"Rezensenten – von bürgerlich konservativ bis ganz links – reagieren begeistert darüber, was Kurt Köpruner in seinem Buch über die Hintergründe des Balkandramas ans Tageslicht zerrt."

International, Zeitschrift für internationale Politik, 5/2001
"Ein insgesamt profunder Hintergrund, unterstützt von einem starken 'Recherche-Geist' lässt einen sehr persönlichen Bericht entstehen, der gleichzeitig sehr um Objektivität bemüht ist. Besonders eines wird dabei gewiss: Vieles von dem, was der Öffentlichkeit berichtet wurde, stellt sich in Wirklichkeit ganz anders dar."

Wann & Wo, Ferdl Tschabrun, 12. Dezember 2001
"Köpruners Schilderung persönlicher Erlebnisse im zerfallenden Jugoslawien und seine Beurteilung der Rolle der Medien sind nicht nur äußerst informativ, sondern auch sehr, sehr spannend."

Financial Times Deutschland, René Martens, 7. Dezember 2001

"Sein Buch liest sich in weiten Teilen wie eine politisch aufgeladene Reisereportage. ... Dafür greift er zurück auf Kontaktpersonen oder nutzt unbestechliche Quellen. Er geriert sich nicht als Fachmann, sondern ist in erster Linie ein neugieriger Bürger. Eine ideale Perspektive: Gerade in Zeiten, in denen Frieden klingt, wie ein Begriff aus einer untergegangenen Welt, hilft sein Buch Kriegspropaganda von Berichterstattung zu unterscheiden."

Stimme (Zeitschrift d. Initiative Minderheiten), Dr. Erwin Riess, IV/01
"Wer wissen will, wie es kam, daß die Barbarei bei unseren Nachbarn einzog, der sollte sich zwei Tage mit diesem Buch zurückziehen."

Ketzerbriefe Nr. 104, Dr. Tilman Schöller, 12/01 - 01/01/02

"Doch nicht die Entlarvung von noch mehr Lügen und seine Aufdeckung von noch mehr Scheußlichkeiten zeichnen Köpruners Bericht wirklich aus, sondern seine grundsätzliche Herangehensweise, die ihn von den prostituierten Lohnschreibern so gründlich unterscheidet."

Mail-Magazin, Martin Schwarz, 12/01
"Buch des Monats. Empfehlenswert für jene, die sich hauptberuflich mit der Politik auf dem Balkan beschäftigen und als Standardwerk für jene, die es eben nicht getan haben."

DIE PRESSE, Dr. Erwin Riess, 17. November 2001
"Köpruners klug gegliedertes Werk orientiert sich mehr an den Arbeiten englischer Historiker denn an deutschen Kriegsreportagen. Der Autor bleibt konkret, wo andere mutmaßen; er sieht auch dort hin, wofür andere sich nicht interessieren."

Junge Welt, Rüdiger Göbel, 15. November 2001

"Es gibt wahrscheinlich nur wenige politische Bücher, die hochkomplexe Zusammenhänge und Hintergründe auf derart anschauliche Art zu zeichnen in der Lage sind, daß man sie nicht weglegen mag, sondern gespannt ist auf die nächste Seite, das nächste Kapitel, bis zum Ende."

Neues Deutschland, Detlef D. Pries, 5. November 2001
"Der besondere Wert dieses Buches besteht indes darin, dass Köpruners Jugoslawienbild nicht in Archiven und politischen Diskussionsrunden weitab vom Geschehen entstanden ist, sondern auf – teils abenteuerlichen und geradezu 'naiven' – Entdeckungstouren im Lande selbst."

Novo, Thomas Deichmann, 11/01
"Ein fesselndes und bedenklich stimmendes Buch des österreichischen Unternehmers Kurt Köpruner. Er schildert seine Erlebnisse und die Gespräche mit Kontakten vor Ort sowie seine mit jeder Reise wachsende Verärgerung über und den schwindenden Respekt vor Politik und Medien zu Hause. Köpruners Blick auf den Balkan unterscheidet sich kolossal von den 'amtlichen Darstellungen' der Kriege und der alles penetrierenden Schwarz-Weiß-Malerei. Seine Wertungen untermauert er mit Fakten und (zum Teil streitbaren) Analysen zum Kriegsgeschehen."

Leipziger Volkszeitung, Dr. Heinz Loquai, 25. November 2001
"... doch seine Berichte sind keine leichte Kost, sie sind vielmehr eine Anamnese der Krankheit Krieg. Dabei ist der Verfasser kein Balkanexperte, sondern Autodidakt. Er fragt einfach und eindringlich, vor allem hört er aber zu. Köpruner hütet sich vor raschen Urteilen und simplen Deutungsversuchen."

Vesti (serb. Diaspora Tageszeitung), Slobodan Jankovic, 14. November 2001
"Kurt Köpruner untersuchte die Balkangeschichte du rch Zeugengespräche an Ort und Stelle und widerlegte viele voreingenommene Berichte deutscher Medien, nach denen nur die Serben Täter waren."

SOLI aktuell, Newsletter der DGB-Jugend, Nr. 10, 15. Oktober 2001
"Hart, aber herzlich ..."

Zeit-Fragen, Dr. Heinz Loquai, 8. Oktober 2001
"Dieses überaus menschliche und wohl deshalb auch spannende Buch ist nicht nur für den 'Balkan-Laien', sondern auch für den Experten geeignet, weil es gerade die menschliche Dimension der Konflikte beleuchtet. Das Bestreben, 'Antworten auf Fragen über Ursachen und Anlässe der Kriege zu suchen' (S. 19), ist Programm und selbstgesetzter Massstab dieses aussergewöhnlichen Buches. Die frühe persönliche Erfahrung Köpruners, 'alles zu hinterfragen, was mir, von wem auch immer, an Interpretationen aufgedrängt wurde', sollte sich jeder zu eigen machen, der ein wirklichkeitsgetreues Bild von diesem Konflikt sich verschaffen möchte."

Vorarlberger Nachrichten, Dr. Harald Walser, 22. September 2001
"Der Autor fragt mit bestechender Klarheit und ohne vorgefertigte Urteile: Wie hat das kommen können? Wer Antworten möchte, dem ist das Buch zu empfehlen."