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Ein gut recherchiertes,
neutrales Buch
23. Mai 2005, Rezensent: Stephan Langelott aus Pristina, Serbien
u Montenegro
Es ist wirklich wahr, es gibt eine Menge
Buecher zu diesem Thema. Viele sind allerdings ziemlich einseitig,
idR sehr antiserbisch orientiert, wie eben zu dieser Zeit unsere
Medien, bzw. allg. die Berichterstattung.
Hier werden nicht wie so oft nur die Serben fuer alles verantwortlich
gemacht. Die Rolle aller Volksgruppen werden ohne Maske dargestellt.
Besonders der Beginn des Krieges ist sehr gut recherchiert und
frei von Manipulationen. Fehler der EU Politik oder der Amerikaner
werden klarer. Dies wird auch in den im Buch genannten Quellen
deutlich. Kurt Koepruner ist meiner Meinung nach ein sehr gutes,
neutrales, objektives Buch gelungen. Er schildert die Dinge wie
er sie teilweise selbst dort erlebt hat und in einer Art und Weise,
dass sie jeder lesen kann. Ein an diesem Thema Interessierter
sollte dieses Buch lesen. Auch Leute mit bereits vorgefertigter
Meinung dazu. Das Buch wird ihre Sichtweise veraendern. Man fragt
sich, warum sich so wenige bisher in Den Haag verantworten muessen.
Ich selbst habe nun schon 4 Jahre auf dem Balkan (Bosnien und
Kosovo) in internationalen Polizeikontingenten (Peacekeeping)
verbracht und weiss wovon ich rede.
Das beste
Buch über den Beginn des Krieges
22. April 2005, Rezensentin/Rezensent aus NRW Deutschland.
Dieses Buch ist eines der Besten, die
ich je gelesen habe. Der Autor ist Handelsreisender im ehem. Jugoslawien
und bekommt so hautnah den Beginn des Krieges mit. Bei diesem
Buch handelt es sich um eine Art Tagebuch, es fängt ca. ein
Jahr vor dem "offiziellen" (1990) Kriegsbeginn an. Dadurch
erfährt der Leser sehr viel über die Situation in dem
heutigen Kroatien, die zum Krieg führte. Es werden Ereignisse
geschildert, die er selbst als Augenzeuge beobachtet hat, so z.
B. erzählt er, wie er die "Kristallnacht von Zadar"
(Serben wurden unter den Augen kroatischer Polizisten in ihren
Häuser verprügelt bzw. aus ihnen vertrieben im Jahr
1990) erlebt hat.
Einfach Super
!!! Wer die Wahrheit erfahren will, sollte das lesen
12. Dezember 2004, Rezensent: Goran Janjic aus Landshut, Bayern
Deutschland
ich lese zwar nicht viel, aber dieses buch bekam ich gestern.
heute hab ich schon die ersten 150 seiten verschlungen. man kann
einfach nicht aufhören, dieses buch zu lesen. wer das liest
erfährt, inwiefern der westen mist gebaut hat auf dem balkan
und dass die serben zu unrecht schlecht dargestellt wurden, sowohl
von den restlichen jugoslawischen ländern, als auch von den
westlichen medien und politikern. ein muss für jeden nicht
ja-sager!
Lebendig
und Aufrichtig
22. Dezember 2002, Rezensent: Andreas Zgraggen aus Frankfurt a.M.
Es gibt bereits genug Bücher über die Jugoslawien-Konflikte
mit denen man ganze Bibliotheken füllen könnte, so dass
es schwierig ist zu wissen, welche Bücher man lesen sollte,
wenn man sich mit der Sachlage über die jüngsten Balkan-Konflikte
vertraut machen will. Dieses Buch gehört auf alle Fälle
dazu, es ist ein lebendiger und aufrichtiger Bericht von einem
unvoreingenommenen und ehrlichen Mann, der über das schreibt,
was er erlebt hat. Dieses Buch wird sicherlich zu einem Standardwerk
avancieren und noch in Fünfzig und Hundert Jahren gelesen
werden.
Es gibt noch vieles, was man über dieses Buch sagen könnte.
Folgendes aber umschreibt wohl am besten dieses Buch: Viele Bücher
und Autoren kommen und gehen, Kurt Köpruner und sein Buch
bleiben bestehen.
Authentisches
Klasse-Buch zu den Balkankriegen
1. November 2002, Rezensent: Dr. Hans-Georg Ruf aus der Nähe
von Augsburg
Kurt Köpruner hat ein ganz großes und verdienstvolles
Werk geschaffen. Ich bin absolut begeistert. Es gibt eine Reihe
sehr guter (Dissidenten-)Bücher zum Thema Balkankriege und
ich besitze einige davon. Keines der anderen Bücher jedoch
ist so praxisnah erzählt wie dieses. Es ist einfach phantastisch
und man hat als Leser das Gefühl, selbst dabei gewesen zu
sein.
Das großartige und meiner Ansicht nach in dieser Form einzigartige
Werk ist spannende Abenteuergeschichte und authentisches Geschichtsbuch
zugleich. Es faßt außerdem die wichtigsten Ereignisse
der Balkankriege optimal zusammen, so daß ein wirklich realistisches
Bild entsteht, was man von den meisten gängigen deutschen
Mainstream-Medien ja nun wirklich nicht behaupten kann, deren
"Berichterstattung" meiner Ansicht nach eine Zumutung
darstellt für jeden intelligenten Menschen, der sich auf
der Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit etwas intensiver mit
der Materie beschäftigt hat. Daher ist gerade dieses Buch
umso nützlicher und unverzichtbarer. Dies gilt sowohl für
den Fachmann als auch für den Laien. Gerade für letzteren
stellt dieses Buch meiner Ansicht nach eine optimale Einstiegsmöglichkeit
in die Materie dar, da es kein reines Sachbuch ist. Vielmehr versteht
es der Autor ganz hervorragend, mittels persönlicher Erlebnisse,
die spannend und flüssig erzählt sind, dem Leser die
Fakten und oft sehr komplizierten Zusammenhänge geradezu
spielerisch und leicht verständlich nahezubringen. Man kann
nur hoffen, daß möglichst viele Menschen dieses Buch
lesen werden.
KURT KÖPRUNER
- DER JOHN REED UNSERER ZEIT
15. Oktober 2002, Rezensent: Christian Zulus aus Wien, Österreich
"Reisen in das Land der Kriege" ist das mit Abstand
beste Buch, das über die letzten zehn Jahre in Jugoslawien
geschrieben wurde: Atemberaubend und authentisch, alle bisherigen
- wesentlichen - Veröffentlichungen wurden verarbeitet, alle
anstehenden Fragen und Ungereimtheiten wurden aufgeworfen, und
das ganze in einer allgemein zugänglichen Sprache, bei aller
analytischer Präzision. Wenn man Ihr Buch liest, dann erspart
man sich die Lektüre aller anderen Bücher zu diesem
Thema. Es erinnert mich sehr stark - in jeder Beziehung - an John
Reeds epochales Werk "10 Tage, die die Welt erschütterten".
Meilenstein
bei der Aufarbeitung des Balkankonfliktes
10 . April 2002, Rezensent: mathiashohn aus Augsburg, Bayern Deutschland
Dieses Buch ist ein MUSS für jeden, der sich mit der Geschichte
des letzten Balkankrieges kritisch auseinandersetzt. Der Autor
war während der gesamten 90er Jahre sehr häufig auf
dem Balkan beruflich und privat unterwegs, u.a. 1999 als erster
Tourist im Kosovo. 1991 geriet er auf einer Geschäftsreise
zufällig in den ausbrechenden Konflikt in Kroatien und berichtet
von den damaligen Ereignissen als völlig neutrale und unvorbelastete
Person.
Es wird mit zahlreichen in unseren Köpfen existierenden Vorurteilen
aufgeräumt, u.a. dem von den grundbösen, rassenhassenden
Serben und den harmlosen, wehrlos verfolgten Kosovo-Albanern.
Mit der einseitigen Berichterstattung zum Thema in den westlichen
Medien und den durch unsere Politiker verbreiteten Halbwahrheiten
wird in diesem Buch zum ersten Mal wirklich hart ins Gericht gegangen.
Für jeden, den das Thema interessiert, gilt: KAUFEN!!!!!!!
Erlebnisse
statt Mutmaßungen
2. Februar 2002, Rezensent: Rauch, Andrea s P. aus Bielefeld,
NRW Deutschland (andreasp.rauch@uni-bielefeld.de)
Kurt Köpruner, war erstaunt, als er 1990 vor Ort ein ganz
anderes Jugoslawien vorfand als das, was in den Medien zu sehen
war. Bei Besuchen in Kroatien, die eigentlich der Anbahnung von
Geschäftsbeziehungen dienen sollten, wurde er Zeuge, wie
kroatische Nationalisten zunehmend an Einfluß gewannen.
Die Häuser einzelner Serben wurden angesteckt, ganz offen
die Ermordung unliebsamer Zeitgenossen diskutiert. Rasch breiteten
sich die Symbole und Parolen des klerikalfaschistischen Ustascha-Regimes
wieder über Kroatien aus. Örtliche Medien hetzten offen
gegen alles Nicht-Kroatische. Krieg werde kommen, erfuhr Köpruner
von seinen Gesprächspartnern. Zunächst ungläubig
- nichts davon war den gängigen deutschen Medien eine Schlagzeile
wert gewesen -, dann zunehmend entsetzter beobachtete Köpruner,
wie die Einheimischen recht behielten.
In den nächsten zehn Jahren bereiste Kurt Köpruner immer
wieder den Balkan, pflegte private wie Geschäftskontakte
und ließ sich von den Menschen vor Ort erzählen. Was
er hörte, paßte nun ganz und gar nicht zu dem einfachen
Schwarz-Weiß-Bild, das hiesige Politiker und Medien malten.
Er begann, festzuhalten, was er sah und hörte, was ihm berichtet
wurde und was zeitgleich in deutschsprachigen Medien zu lesen
war.
Gut die Hälfte des Buches "Reisen in das Land der Kriege"
besteht aus solchen Berichten. Köpruner erweist sich als
ausgezeichneter Beobachter. Lebendig und genau berichtet er von
seinen Eindrücken, Erlebnissen und Gesprächen. Aus Kroatien,
in das er schon während der Kriege immer wieder reiste, aus
Bosnien und Serbien nach dem Daytoner Abkommen, und auch in das
NATO-Protektorat Kosovo. Manches ist beängstigend, das wenigste
ist spektakulär - spannend wird es gerade deshalb, weil es
eine ganz andere Wirklichkeit beschreibt als die, die man gemeinhin
in den Medien vorgeführt bekam. Dabei beschönigt Köpruner
nichts, relativiert weder Titos Diktatur nur die Untaten einzelner
Ethnien, nimmt nicht Partei für die eine oder andere "gute
Sache".
Die Erlebnisse eines "ganz normalen" Menschen, der unvermittelt
mit etwas konfrontiert wird, das ganz und gar nicht "normal"
ist, der genauer hinzuschauen und genauer nachzufragen beginnt
- die sind ungemein spannend zu lesen. Die Hintergründe,
die Köpruner immer wieder einstreut, hätten kürzer
beschrieben werden können, und es gibt dazu auch bessere
Bücher. M.-J. Calics "Krieg und Frieden in Bosnien-Hercegovina"
zum Beispiel, und H. Loquais "Der Kosovo-Konflikt".
Hier hat jemand eine Reise getan, und er hat eine ganze Menge
zu erzählen - aus einem Land, das in Bürgerkriegen zerfiel,
und von den Menschen dort, und von ihren Geschichten. Köpruner
schafft es, auch die in den Bann zu schlagen, die sich für
den Balkan eigentlich gar nicht sonderlich interessieren.
Unbedingt reinschauen!
Endlich ein
Buch das zum Nach- bzw. Umdenken anregt
27. Januar 2002, Rezensent: Mittermayr Roman aus Wels Österreich
Endlich ein Buch, das zum Nach- bzw. Umdenken anregt, viele Fragen
tauchen auf und je weiter man liest, desto klarer werden die Antworten.
Ein unbedingtes Muß für jeden, der sich objektiv über
das Geschehen vor, während und nach dem Krieg informieren
will. Ein Buch
für alle, die den sogenannten "unabhängigen"
Medien nicht über den Weg trauen.
Spannend
wie ein Krimi
24. September 2001, Rezensent: B. Sima (calisalsa@gmx.de) aus
Berlin Deutschland
Scheinbar mühelos bringt es Kurt Köpruner fertig, in
seinem Buch "Reisen in das Land der Kriege", die Krise
im zerfallenden Jugoslawien zu schildern. Mit pochendem Herzen
folgen wir Köpruner in den Zeiten des Krieges nach Kroatien,
Bosnien und Serbien. Authentizität erhält das Buch vor
allem durch die zahlreichen persönlichen Kontakte des Autors.
Vom Betriebsdirektor bis zum mitgenommenen Tramper läßt
Köpruner alle zu Wort kommen. Jeder schildert auf seine Weise
die Erlebnisse und Auswirkungen des Krieges auf sich, seine Familie
und das gesamte Land. Oftmals decken sich die Schilderungen nicht
mit den bei uns herrschenden Meinungen. Abgerundet wird das Buch
durch zahlreiche Zitate von offiziellen Stellen. Am Schluß
de s Buches sind wir, als Tourist im Kosovo, Zeuge des Resultates
des 1. Krieges im Namen der Menschenrechte. Diese sind lange nicht
so hoffnungsvoll, wie man auf den 1. Blick zu erkennen glaubt.
Was bleibt, ist ein bitterer Beigeschmack über die Rolle
der Medien und Politik im Jugoslawien-Krieg, sowie ein glänzend
und spannend erzähltes Buch.
Spannend und sehr nahegehend
19. September 2001, Rezensent: B. Sima calisalsa@gmx.de aus Berlin
Deutschland
Ein Buch mit einer Fülle von Details über die Fehler
& Lügen der Medien & Politik im Jugoslawien-Konflikt.
Köpruner vermag die Zustände im zerfallenden Jugoslawien,
bis hin zum Krieg in Serbien, anhand von persönlichen Erlebnissen
anschaulich & emotional sehr nahegehend darzustellen. Ein
Buch, welches, durch fundierte politische Kenntnis untermauert,
ein spannendes Leseabenteuer für jeden pol. Interessierten
der jüngsten deutschen Kriegsgeschichte ist.