Kommentar von David Binder (Journalist, "The New York Times")
Kurt Koepruner's Travels reads like
a deep, fascinating and lengthy conversation in a Balkan cafe
with a pleasant stranger who has taken great pains to find out
what he can about his surroundings. His eyes and ears are wide
open and so are his mind and heart. This makes him a wonderful
guide through valleys of truths and mountains of lies on a tortuous
journey through the four Yugoslav wars of the 1990s. Fittingly
he has dedicated his work "standing in for all the victims
of the Balkan wars" to four women, a Croat, a Bosnian, an
Albanian and a Serb, who helped him understand the many facets
of the Yugoslav tragedy.
David Binder
Übersetzung:
Kurt Koepruners Reisebericht
liest sich wie ein tiefes, faszinierendes und langes Gespräch
in einem Kaffeehaus auf dem Balkan; ein Gespräch mit einem
freundlichen Fremden, der keine Mühe scheute, alles über
seine Umgebung zu erfahren. Seine Augen und Ohren sind weit offen,
wie auch sein Verstand und sein Herz. Das macht ihn zu einem wunderbaren
Führer durch die Täler der Wahrheit und Berge der Lüge
auf einer quälenden Reise durch die vier jugoslawischen Kriege
der neunziger Jahre. Konsequenterweise hat er sein Werk "stellvertretend
für alle Opfer der Kriege am Balkan" vier Frauen gewidmet,
einer Kroatin, einer Bosnierin, einer Albanerin und einer Serbin,
die ihm geholfen haben, die vielen Facetten der jugoslawischen
Tragödie zu verstehen.