Kommentare von Autoren



Reisen in das Land der Kriege
Erlebnisse eines Fremden in Jugoslawien


Auszüge aus Briefen und E-Mails an den Autor
(alphabetisch gereiht)



Rolf Becker, Hamburg

Mira Beham, München

David Binder, New York

Thomas Deichmann, Frankfurt a. M.

Uwe Dick, Niederperlesreut

Thore Dohse, Wien

Alexander Dorin, Schweiz

Jürgen Elsässer, Berlin

Achim Engelberg, Berlin

Georg Fülberth, Marbach

Ulrich Gabriel, Dornbirn

Reinhard Gasser, Wien

Wolf-Dieter Gudopp- von Behm, Frankfurt a. M.

Peter Handke, Paris

Ralph Hartmann, Berlin

Dr. Hannes Hofbauer, Wien

Boris Kanzleiter, Hamburg

Mihajlo Kovac, Wien, Belgrad

Matthias Küntzel, Hamburg

Heinz Loquai, Bonn

Walter Manoschek, Wien

Dejan Medakovic, Belgrad

Dejan Mikic, Zürich

Zorica Mitic, Oslo

Beate Mittmann, Berlin

Mizue Motoyoshi, Kumamoto (Japan)

Monika Nehr, Berlin

Malte Olschewski, Wien

Anton Pelinka, Innsbruck

Zarko Radakovic, Köln

Dusan Reljic, Berlin

Erwin Riess, Wien

Clemens Ronnefeldt

Richard Schuberth, Wien

Eckart Spoo, Berlin

Rosmarie Thüminger, Innsbruck

Stevan Tontic, Sarajevo

Armin Witt, München

 


Rolf Becker, Hamburg
Schauspieler und Publizist
Lieber Kurt Köpruner, ein wunderbares Buch: zunächst mal gut geschrieben, einfach und spannend erzählt, man will wissen, wohin diese Geschichte, die nicht nur Ihre, sondern zugleich die Jugoslawiens ist, führt. Miterlebend lernen, ohne bevormundet zu werden. Für den Leser ist ein großer Vorteil, dass Sie zunächst so wenig über Jugoslawien wissen wie er, und erst durch Ihre Erlebnisse und Recherchen Schritt für Schritt klar wird, was sich da abgespielt hat. Mich persönlich berührt vieles schmerzlich, weil ich dieses Land, das so zerschlagen und verwüstet wurde, und viele Menschen dort, die schwer gelitten haben und immer noch leiden, lieben gelernt habe wie Sie. Freunden, die sich für Jugoslawien interessieren oder in Länder des ehemaligen Jugoslawien reisen, empfehle ich, Ihr Buch zu lesen, den Reiseführer können sie sich sparen. Mittlerweile habe ich schon zehn Exemplare Ihres Buches verschenkt und was ich darauf höre, deckt sich mit meinen Eindrücken. Wir haben Ihnen zu danken, dass Sie dies Buch geschrieben haben. Bitte senden Sie mir zehn weitere Exemplare.
Hamburg, 27. September 2002

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Mira Beham, München

Autorin, Journalistin
... angefangen zu lesen und bin in den Sog des Erzählten geraten, so daß ich gar nicht mehr aufhören konnte und es schließlich zu Ende gelesen habe. Ich hoffe, daß es auch vielen anderen Lesern so gehen wird. Spannend, sehr spannend.
München, 29. Mai 2001 (Kommentar zum Manuskript, vor Erscheinen des Buches)

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David Binder, New York

Journalist (THE NEW YORK TIMES)
Kurt Koepruner's Travels reads like a deep, fascinating and lengthy conversation in a Balkan cafe with a pleasant stranger who has taken great pains to find out what he can about his surroundings. His eyes and ears are wide open and so are his mind and heart. This makes him a wonderful guide through valleys of truths and mountains of lies on a tortuous journey through the four Yugoslav wars of the 1990s. Fittingly he has dedicated his work "standing in for all the victims of the Balkan wars" to four women, a Croat, a Bosnian, an Albanian and a Serb, who helped him understand the many facets of the Yugoslav tragedy.
Washington DC, 2 5. August 2002

Übersetzung:
Kurt Koepruners Reisebericht liest sich wie ein tiefes, faszinierendes und langes Gespräch in einem Kaffeehaus auf dem Balkan; ein Gespräch mit einem freundlichen Fremden, der keine Mühe scheute, alles über seine Umgebung zu erfahren. Seine Augen und Ohren sind weit offen, wie auch sein Verstand und sein Herz. Das macht ihn zu einem wunderbaren Führer durch die Täler der Wahrheit und Berge der Lüge auf einer quälenden Reise durch die vier jugoslawischen Kriege der neunziger Jahre. Konsequenterweise hat er sein Werk "stellvertretend für alle Opfer der Kriege am Balkan" vier Frauen gewidmet, einer Kroatin, einer Bosnierin, einer Albanerin und einer Serbin, die ihm geholfen haben, die vielen Facetten der jugoslawischen Tragödie zu verstehen.

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Thomas Deichmann, Frankfurt a. M.
Autor, Journalist
Ein fesselndes und bedenklich stimmendes Buch des österreichischen Unternehmers Kurt Köpruner. Er schildert seine Erlebnisse und die Gespräche mit Kontakten vor Ort sowie seine mit jeder Reise wachsende Verärgerung über und den schwindenden Respekt vor Politik und Medien zu Hause. Köpruners Blick auf den Balkan unterscheidet sich kolossal von den "amtlichen Darstellungen" der Kriege und der alles penetrierenden Schwarz-Weiß-Malerei. Seine Wertungen untermauert er mit Fakten und (zum Teil streitbaren) Analysen zum Kriegsgeschehen.
Frankfurt am Main, 1. November 2001

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Uwe Dick, Niederperlesreut
Autor, Hörspieler und Schausprecher
Ihr Buch – wir schenkten es uns zum Jahreswechsel – ist eine Freude: Weil es mit Hirn und Herz jenes Jugoslawien zeigt, das auch wir – keineswegs widerstandslos, doch ohne Chance gegen die Nationalbestien, ihre Press- und Hetzmeuten dort wie hier – verloren haben.
Niederperlesreut, 24. Februar 2002

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Thore Dohse, Wien

Publizist
Ihr Buch ist schlicht und einfach authentisch. Das erkennen vielleicht auch nur jene, die selbst vor Ort waren, aber das Wort trifft es am besten. Sie beschreiben die Dinge einfach wie sie waren und es wäre mir sicher eine Hilfe gewesen, dieses Buch bereits 1997 gehabt zu haben, als ich meine Diplomarbeit geschrieben habe. Ich war zwischen 1992 und 1994 als Journalist im ehemaligen Jugoslawien (Sarajevo und Pristina) und habe später meine Diplomarbeit zum Thema der Anerkennungspolitik durch die EU geschrieben. Sie können sich sicher vorstellen wie es für einen damals 23jährigen war, einen bewaffneten Konflikt solcher Dimension unmittelbar zu erleben und dabei "naiv" das eigene Leben zu riskieren. Und wofür? Für eine falsche und viel zu oberflächliche Berichterstattung in Deutschland, die unter anderem zur Zustimmung einer aus meiner Kenntnis fehlgeleiteten Politik gegenüber Restjugoslawiens geführt hat.
Wien, 3. Februar 2005

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Alexander Dorin, Schweiz
Autor (siehe: http://www.ahriman.com/buecher/dorin.htm)
Ich habe Ihr Buch gerade fertiggelesen. Mein positiver Ersteindruck wurde noch um einiges übertroffen. Es ist wirklich sehr interessant und packend geschrieben. Es erfassten mich abwechslungsweise Wut und Trauer angesichts dieser Ungerechtigkeiten, obwohl ich mich selbst schon längere Zeit mit diesem Thema befasse. Es ist erstaunlich, dass Sie als Aussenstehender das Ausmaß der medialen und politischen Betrüge dermaßen scharfsinnig erfasst haben – mein Kompliment.
Schweiz, 29. Januar 2002

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Jürgen Elsässer, Berlin

Autor, Journalist
Ihr Buch ist sehr gut, es hat mich gefesselt. Besonders die Sache mit der Reichskristallnacht in Zadar, und überhaupt alle Erzählungen. Sie sind ein sehr guter Erzähler, mit viel kleinen Details und wunderbarer Menschenzeichnung.
Berlin, 25. Oktober 2000 (Kommentar zum Manuskript, vor Erscheinen des Buches)

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Achim Engelberg, Berlin
Publizist, Autor
Sehr geehrter Herr Köpruner, ich habe Ihr Buch verschlungen und finde es ausgezeichnet: kompositorisch, sprachlich, inhaltlich.
Berlin, 29. Mai 2002

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Georg Fülberth, Marbach

Publizist, Politikwissenschafter
Lieber Herr Köpruner, ich finde Ihr Buch sehr gut, muss mich aber prüfen, ob ich da nicht politisch bestechlich bin, denn die von Ihnen vorgetragenen Positionen stimmen mit den meinen, so weit ich zu diesem Thema mir überhaupt Ansichten aneignen konnte, überein. Natürlich, das wissen Sie selbst, ist das von Ihnen Vorgetragene auch nicht neu, sondern wird immerhin von einer Minderheit geteilt. Das Besondere Ihres Buchs sind die Erlebnisberichte, die Ihnen niemand nachmacht. Schnee von gestern ist es auch nicht. Wenn ich es recht sehe, war der Angriff auf Jugoslawien 1999 ebenso völkerrechtswidrig wie der jetzige Krieg der USA im Irak. Mir verschlägt es immer wieder den Atem, wenn Leute, die 1999 für den Krieg, der mit Beteiligung Deutschlands geführt wurde, waren, nun gegen einen Krieg gleicher völkerrechtlicher Nichtqualität sind, bei dem Deutschland nicht dabei ist (z.B. Grass). Vielleicht wäre es gut, die Impulse Ihres Buches auch zu DIESER Wahrhei tsfindung zu nutzen. Sie sehen: Sie haben mich auch im Denken angestoßen. Auch dafür herzlichen Dank.
Marbach, 25. März 2003

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Mag. Ulrich Gabriel, Dornbirn

Autor, Kulturschaffender (Spielboden Dornbirn)
hallo kurt, finde dein buch sehr gut.
Dornbirn, 5. Januar 2005

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Dr. Reinhard Gasser, Wien
Autor, Philosoph
Deine gleichermaßen politische wie persönliche Rückschau hat nicht nur eine stringente innere Logik, sie ist nicht nur gespickt mit Details eines absoluten Kenners, der zudem die historischen Hintergründe zu erhellen weiß, sondern sie ist – und dies wahrlich nicht zuletzt – in einem Stil geschrieben, der wohl am besten mit "hinreißend" zu charakterisieren wäre.
Wien, 8. November 1999 (Kommentar zum Manuskript, vor Erscheinen des Buches)

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Dr . Wolf-Dieter Gudopp- von Behm, Frankfurt a. M.

Autor, Philosoph
Lieber Kurt, endlich habe ich Dein Buch gelesen. Es gehört zu den sehr seltenen Lese-Erlebnissen, deren Eindruck nicht wieder verwischt wird durch Anderes und Neueres, sondern bleibt. Sachlich habe ich Manches gelernt und erfahren (beispielsweise die Geschichte mit der BRD-Botschaft in Sarajevo!) in manchen Fragen komme ich zu anderen politischen Beurteilungen als Du. Das Thema des Buches, das Bild, das es zeichnet, heißt: Die lebendigen Menschen verhalten sich ganz normal; sie haben ihre Ängste und Sorgen, ihre Alltäglichkeiten, ihre Freuden. Vom "Kampf der Kulturen" und dergleichen gemeingefährlichen Schwachsinn wissen sie nichts, sofern man sie nicht "enthauptet", ihnen ihren eigenen Kopf genommen hat. Großartig die Steigerung in der Entwicklung des Motivs – auch dramaturgisch großartig – zur Reise ins Kosovo im Jahr 2000. Auch hier, in dieser Extrem-Lage, stellst Du den Lesern Menschen einfach als Menschen in ihren konkreten Lagen vor. Der alte Solon sagt in einem Gedicht: Das Meer (Metapher für das Volk, die Menschen) ist völlig "gerecht", in Ordnung (wörtlich: ist das gerechteste), solang sie nicht von Strömen (also von außen) aufgewühlt wird. Das berührt mich stark.
Frankfurt/M., 27. Juni 2003

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Peter Handke, Paris

Schriftsteller
Ich kann ja nicht behaupten, froh zu sein über Ihr Buch – dazu sind Ihre Darstellungen zu aufreibend –, aber ich halte viel davon. Ich muß mich oft mit Gewalt dem Lesen aussetzen. Aber dann gehe ich Seite für Seite mit und teile mit Ihnen Zorn und Klarheit. Und nach ein paar Seiten muß ich dann wieder aufhören, so stark werden Zorn, Fassungslosigkeit und Mitdenken. Ich wünsche Ihnen noch und noch gute, d. h. vernünftige, nachdenkliche Leser zu Ihrem Jugoslawienbuch. – Großartig das Kapitel der Reise als "1. Tourist" in den Kosmet. Orahovac, die Nacht, die Gespräche (ich habe, obwohl nicht dabei, alles wiedererkannt). Ergreifend der Schluß in Vorarlberg mit dem Lied "Jugoslavio". – Ein umgrabendes Buch.
Paris, 13. September 2001

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Ralph Hartmann, Berlin

Autor, früher Botschafter der DDR in Belgrad
Das Buch ist ebenso informativ wie tief berührend. Mit einem Wort: Großartig!
Berlin, 28. Dezember 2001

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Dr. Hannes Hofbauer, Wien

Autor, Verleger
Ich habe das Manuskript äußerst interessant gefunden.
Wien, 11. April 2001 (Kommentar zum Manuskript, vor Erscheinen des Buches)

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Boris Kanzleiter, Hamburg
Autor, Publizist
Bin gerade am Lesen Ihres so spannenden Buches, das ich gerne rezensieren würde.
Hamburg, 23. September 2001
(Siehe auch die Rezension von Boris Kanzleiter in "Frankfurter Rundschau".)

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Mihajlo Kovac, Wien, Belgrad
Publizist, Serbisch-Montenegrinischer Botschafter in Wien
Ich weiß, viele Österreicher sind nicht bereit, zu so einem Buch zu greifen, geschweige denn, es zu lesen. Es wird aber die Zeit kommen – vielleicht in 5, 10, oder 20 Jahren –, wenn Österreich stolz und dankbar gegenüber allen jenen Menschen sein wird, wie es Herr Köpruner, Herr Olschewski und andere sind, dafür, daß sie ein Zeugnis hinterlassen haben, mit dessen Hilfe das Klischee zerstört wird, wonach die Österreicher generell nicht bereit sind, die Serben als ein europäisches Volk anzunehmen. Als ein Mensch der von diesen Landesbreiten stammt, dessen Herz es noch immer schmerzt, daß jenes schöne und große Jugoslawien verschwunden ist, habe ich einige Kapitel des Buches als ein geschriebenes Legat für mein eigenes Leben gelesen und empfunden, über alle jene Fragen, die ich sich selbst und den anderen gestellt und in den Zeitungsartikeln, im TV öffentlich vorgetragen habe, und nicht zuletzt, als oppositioneller Abgeordneter im serbischen Parlament mich fragend zur Wort gemeldet habe. Es erweckt in mir Erinnerungen an den Verlust meiner Freundsch aften, an Weggehen und Abschied, an das Verschwinden vieler lieben Menschen; es macht Erinnerungen an eigene Ängste wach, im Wirbel der Kriege meinen eigenen Sohn, meinen eigenen Bruder verlieren zu können, Erinnerungen an das Leben in Belgrad unter den NATO Bomben, an die erregenden Oktobertage und an die Freude, daß mein Land, endlich, in die Familie der europäischen Länder zurückkehren kann. Wir haben alles verloren, was noch zu verlieren übrig blieb, außer unsere Würde und Freiheit, doch dies genügt, einen neuen Anfang zu machen.
(Aus der Rede anläßlich der Buchpräsentation in Wien)
Wien, 29. November 2001.)

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Matthias Küntzel, Hamburg
Autor, Publizist
Ihr Buch hatte mir sehr gut gefallen, besonderes die Darstellung der Details völkischer Repression (Kerze im Fenster; "freie" Wahlen etc.), über die nur bewußte Vor-Ort-Beobachter schreiben können. Außerdem ist Ihr Buch einfach eine hervorragende Quelle für Einsteiger, die Sie an die Hand nehmen, um sie behutsam aber unerbittlich von einem Entsetzen zum anderen zu führen.
Berlin, 21. Oktober 2002

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Dr. Heinz Loquai, Bonn

Autor, Brigadegeneral a. D.
... ohne es wegzulegen, in einem Zug durchgelesen. Für mich, der ich die Gegend nur von der Karte und aus Berichten kenne, füllten sich Orte mit Menschen, mit Leben. Sie lassen die Menschen sprechen und enthalten sich vorschneller Wertungen von außen.
Bonn, 30. Dezember 2000 (Kommentar zum Manuskript, vor Erscheinen des Buches)

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Prof. Dr. Walter Manoschek, Wien
Politikwissenschafter, Autor und Publizist
Lieber Herr Köpruner, mir ist es nicht anders ergangen als Loquai: in einem Wochenende durchgelesen. Ich bin fasziniert! Ich habe mehr gelernt, als in all den Büchern, die ich bisher gelesen habe - oder anders rum: es hat genau gepasst und das mir bisher Bekannte um eine neue Dimension erweitert. Ihr Zugang, der von keinem Vorurteil getrübt war, und auf Hellhörigkeit, Neugier und Verstehen-Wollen basiert, ist nicht nur überzeugend, sondern im wahrsten Wortsinn: aufregend. Ich gratuliere Ihnen nicht nur zu diesem Buch, sondern zu Ihrem so überzeugenden Zugang zu diesem so komplizierten Thema.
Wien, 7. November 2005

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Prof. Dr. Dejan Medakovic, Belgrad
Präsident d. Serbischen Akademie der Wissenschaft u. Künste, Schriftsteller
Ich möchte Ihnen mein Vergnügen ausdrücken, wegen der Art und Weise, wie Sie der Deutung der jugoslawischen Tragik hinzugetreten sind. Es war für mich nicht schwer, dass ich in Ihrem Buch seine Haupttugend entdecke, d. h. den Versuch, die Begebenheiten unbefangen und gerecht zu beurteilen. Allen denen, die sich bei der Beurteilung des jugoslawischen Dramas des Unwissens als rettender Kote bedienen, haben Sie das Recht auf solches Benehmen genommen. Ich wünsche Ihnen, dass Sie auch weiterhin die Integrität Ihrer Persönlichkeit aufbewahren und unbeugsam in der Verteidigung der Wahrheit ausdauern.
Belgrad, 4. März 2002

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Dejan Mikic, Zürich
Autor
Ich muss sagen, dass mir Ihr Werk ausserordentlich gut gefällt. Natürlich, hie und da gibt es Stellen, die ich vielleicht anders geschrieben hätte, aber insbesondere die Schilderung der persönlichen Erlebnisse finde ich wirklich sehr, sehr gut gelungen. Mein Kompliment.
Zürich, 19. Juni 2003

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Dr. Zorica Mitic, Oslo

Ärztin, Autorin
Sehr geehrter Herr Koepruner! Ich lebe und arbeite jetzt in Norwegen, aber ich stamme aus Jugoslawien, dem Land, ueber das Sie schreiben. Ich bewundere Ihren Mut, der Welt die Stirn zu bieten und Ihre Entschlossenheit, die Menschen ueber die wahre Entwicklung und Lage im ehemaligen Jugoslawien zu informieren. Ich arbeitete als Freiwillige sowohl in der Krajina, als auch im Kosovo. Mein Tagebuch aus dieser Zeit wurde in Serbien publiziert: "Iz Krajine koje vise nema". Ich musste ueberrascht zur Kenntnis nehmen, dass die Menschen in Norwegen nicht so frei sind, wie ich es erwartete, dass sie aengstlich auf Meinungen reagieren, die sich von jenen der Maechtigen unterscheiden. Deshalb war ich angenehm ueberrascht, dass Ihr Buch in Deutschland und Oesterreich publiziert wurde. Man muss andere Meinungen hoeren! Senden Sie mir bitte sechs Exemplare Ihres Buches, auf Deutsch oder auf Englisch, damit ich es meinen Freunden und Bekannten hier geben kann. Ihr einzigartiger Text wird ihnen helfen zu sehen, dass es da draussen noch jemanden gibt, der meine eigene Meinung teilt. Vielen Dank fuer Ihre grosse Anteilnahme an meinem blutenden Land.
Oslo, 5. Januar 2004

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Beate Mittmann, Berlin

Autorin, Publizistin
Ich wollte mich nochmals herzlich für Ihre sehr gute Lesung am Freitag in Berlin bedanken, es ist einfach ausgesprochen wichtig, daß entschlossene und mutige Menschen wie Sie und wir in der Öffentlichkeit auftreten. Ich hatte so viele positive Reaktionen von Besuchern, die diese Veranstaltung und auch den Hinweis, wie viele interessante und wichtige Bücher es gibt, sehr ermutigend fanden. Ich denke, an diesem Abend wurde der bundesde utschen (oder auch fast weltweiten) Politik nach dem Motto, "Jeder stirbt für sich allein" wieder etwas entgegengesetzt.
Berlin, 23. Januar 2002

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Prof. Dr. Mizue Motoyoshi, Kumamoto (Japan)

Univ. Prof., Germanistin, Übersetzerin, Publizistin
Am liebsten ist mir die Beschreibung des Prozesses, wie und was Sie alles erlebt und Schritt für Schritt gelernt haben; mit den Augen eines Fremden, wie es etwa eine Leserin wie ich es bin, miterlebt haben könnte, die weder Vorurteile noch Vorahnungen hat; den Prozess, wie Sie sich nach und nach von Ihren bis dahin besessenen Kenntnissen und Informationen haben trennen müssen. Die Beschreibung Ihrer ersten Reise nach Zadar ist für mich besonders eindrucksvoll, schon die von dem ersten Tag in Zagreb: die Reaktion der Leute vor dem Fernseher über das Fußballspiel zwischen "Roter Stern” und "Olympique Marseilles" interessiert mich sowie Ihre Reaktion: "Ich verstand die Welt nicht mehr.” Wie eindrucksvoll sind all die Menschen, die Sie dann in Zadar kennen gelernt haben, wie Josip, Cupe, Maria, und besonders Arif! Und mit was für Mitgefühl und liebevollem Blick Sie alle diese in Not geratenen Menschen sehen und beschreiben! Was mich aber auch interessiert, ist die Art, wie und was Sie über sich selbst beobachten und beschreiben, der Sie über die kriegerische Situation noch nicht Bescheid wissen und sich darüber manchmal wie ein Kind wundern bzw. verhalten müssen. Wie eindrucksvoll ist die Beschreibung ueber Ihre zweite Reise nach Zadar, Ihren Abschied von Snjezana und nicht zuletzt die Geschichte von Pero! Bei den Stellen aus der Zeit, nachdem Sie die Medienberichte schon mit Ihren eigenen Erfahrungen vergleichen haben koennen, klingt mir Ihr Beschreibungston entschiedener als bei den vorangegangenen Stellen; aber immer noch auf eine Weise, dass der Leser am Prozess teilhaben kann. Aus Ihrer Beschreibung ueber die allgemeine Geschichte habe ich bewundert, dass Sie so eifrig viel Material recherchiert haben, woraus ich vieles gelernt oder ueber die mir schon bekannten Kenntnisse bzw. Informationen wieder nachgedacht habe. Sympathisch ist mir in diesem Zusammenhang vor allem Ihre Sicht, die sich aus Ihrer Frage – "Was ist objektiv historisch? – ergibt. Das Kapitel über den Kosovo habe ich mit großer Spannung gelesen und mit Ihnen die Menschen dort gefuehlt. Ich finde auch das allerletzte Kapitel des Buches "Am Ende des Jahrzehnts" sehr schoen, in dem Sie Ihren eigenen zehnjaehrigen Gang durch Ex-Jugoslawien noch mal zurückgeblickt haben. Mit den unvergessenen Worten von Milan: "Das war nur eine Illusion."
Kumamoto, 7. August 2003

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Dr. Malte Olschewski, Wien

Autor, Journalist
Kurt Koepruners Buch schlisset sich der wachsenden Zahl jener Publikationen an, in denen sich die Wahrheit ueber die Kriege in Jugoslawien Bahn bricht. Seit dem Bombenkrieg der NATO gegen Jugoslawien ist keine einzige Publikation erschienen, in welcher die Luftangriffe gerechtfertigt oder verteidigt worden wären. Die NATO und ihre Mitglieder, allen voran die USA, haben in ihrer Arroganz eine solche Rechtfertigung nicht fuer notwendig befunden. Hingegen wächst die Zahl der kritischen Bücher, in denen die wahren Hintergründe der Aggression, die Manipulation Nutzung der Medien durch die Politik und auch mögliche Alternativen zu den Luftangriffen aufgezeigt werden. Kurt Koepruners Buch nimmt hier eine Sonderstellung ein. Der Autor ist während des Krieges durch Jugoslawien gereist und hat seine Eindrücke festgehalten. Er hat hunderte Gespräche gefuehrt. Er leiht vor allem jener Bevoelkerungsgruppe seine Stimme, die im Wettlauf des Westens um neue Einflussgebiete zur Seite gestossen worden und stumm geblieben sind: Den Jugoslawen. Ueber ihre Koepfe hinweg hat der Westen in boeser Absicht mit nationalistischen Politikern Kroatiens, Bosniens und des Kosovo konspiriert, um Jugoslawien zu zerschlagen.
Wien, 30. April 2002

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Monika Nehr, Berlin
Autorin
Lieber Herr Köpruner, ich las Ihr Buch mit wirklich großer Spannung und viel Gewinn, obwohl ich doch schon einiges über den Jugoslawien-Krieg wußte. Mich erinnern ihre Ausführungen an Emir Kusturizas großartigen Film "Underground", der ja ziemlich schnell wieder aus den Kinos verschwand, weil er nicht die Serben verurteilte, und Kusturiza bekam eine Menge Ärger. Haben Sie den Film gesehen? Kusturiza geht ja weit in phantastische und surreale Geschichten hinein – das tun Sie nicht in Ihrem Buch, obwohl es in weiten Teilen fast unglaublich anmutet. Ich wünsche Ihnen mit diesem Buch den verdienten Erfolg! Mit herzlichem Gruß!
Berlin, 23. November 2001

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Prof. Dr. Anton Pelinka, Innsbruck

Politikwissenschafter, Autor und Publizist
Lieber Herr Köpruner, auf diesem Weg will ich – etwas verspätet – Ihnen nur mitteilen, dass ich Ihr Buch "Reisen in das Land der Kriege" mit großem Gewinn gelesen habe. Es ist gegen den Strich der herrschenden Berichterstattung gebürstet – was mir natürlich sehr gefällt, und es verbindet persönliche Erfahrung mit nachvollziehbaren, objektiven Daten.
Innsbruck, 14. Dezember 2004

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Zarko Radakovic, Köln

Autor, Journalist
Ich habe Ihr Buch gelesen, und für mich ist es eine der bedeutendsten Dokumenta über die tragischen Ereignisse auf dem Balkan. Ihr Buch ist mir so wie die Texte Tukydides über die Peloponnes-Kiege.
Köln, 22. Dezember 2001

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Dusan Reljic, Berlin

Politikwissenschafter, Autor
Ich habe mit grossem Interesse Ihr Buch (schnell) gelesen, es bietet sicher eine neue und originale Perspektive der Ereignisse und man sieht, dass Sie mit ganzem Herzen dabei sind.
Berlin, 30. Oktober 2001

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Dr. Erwin Riess, Wien

Schriftsteller
"Da ist wirklich ein großer Wurf gelungen."
Wien, 31. Oktober 2001
(Siehe auch die Rezension von Erwin Ries in "DIE PRESSE")

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Clemens Ronnefeldt, Krastel
Autor, Publizist
Lieber Herr Köpruner, ich habe Ihr Buch gelesen – und es spricht mich sehr an. Der Blick für Kleinigkeiten, für die Menschen oft am unteren Ende der Gesellschaftsskala, hat mich sehr berührt. Es wird sehr deutlich, dass Sie sich wirklich auf die Menschen, denen Sie begegnen, in einer tiefen Weise einlassen und versuchen, menschlich gegenüber Ihnen zu handeln und zur Verbesserung ihrer Situation beizutragen. Und es wird überdeutlich, wie durch die internationale Politik die Lebensentwürfe und Zukunftschancen vieler Menschen in Jugoslawien zerstört wurden – was Sie mit profunder Sachkenntnis zu schildern verstehen. Auf Ihren Reiseschilderungen kam es mir manchmal vor, als würde ich mit in Ihrem Audi sitzen – die Straßen erschienen mir vor meinem Auge. Mit besten Grüßen und herzlichem Dank für Ihr authentisches Buch.
Krastel, 25. November 2002

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Richard Schuberth, Wien

Dramatiker, Kabarettist
Lieber Kurt Köpruner! Ich habe soeben ihr Buch verschlungen, und von allen Bücher, die ich bis jetzt zum Thema gelesen habe, gefiel mir Ihres am besten. Die Verzahnung von subjektiv Erlebten und politischer Analyse, die selbstreflexive Beschreibung ihres Erkenntnisprozesses sowie die klare, unprätentiöse Sprache machen das Buch besonders spannend. Es gehorcht der Dramaturgie des Bildungsromanes. Ist berührend, ohne zu berechnen, und lehrreich, ohne zu belehren. Und das Schlußkapitel hat mich, der sich als Linker Pathos und Sentimentalität eher verbittet, seelisch ziemlich ergriffen. Ein schöner, trauriger Schluss. Wenn mich jemand in Zukunft nach Literatur zum Thema befragt, werde ich ohne Zögern ihr Buch als Erstes empfehlen. Haben Sie Dank für Ihr beeindruckendes Buch.
Wien, 7. August 2003

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Eckart Spoo, Berlin

Autor, Publizist, Herausgeber von "Ossietzky"
... ein sympathisches, anschauliches, kluges Buch über Jugoslawien, über den Krieg, wie er wirklich war, und über die Macht der Desinformation, d. h. der dreisten Lügenpropaganda, die in Deutschland bis heute vorherrscht.
Berlin, 22. November 2001

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Rosmarie Thüminger, Innsbruck

Kinderbuchautorin, Publizistin
Das Buch war auch eine Art Wiedererleben für mich. Herzlichen Dank.
Innsbruck, 1. April 2002

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Stevan Tontic, Sarajevo
Dichter
Lieber Kurt, nach der Lektuere Deines Buches in Zlatkos Uebersetzung: PUTOVANJA U ZEMLJI RATOVA ist wirklich ausserordentlich
gut geschrieben. Ein wahrhaftiges und redliches Werk! Meine Gattin liest es
schon zum zweiten Mal. Auf Wiedersehen!
Sarajevo, 22. Juli 2005

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Armin Witt, München

Autor, Journalist
Das Buch hat Spaß gemacht. Glückwunsch. Vor allem deshalb, weil es diese kleinen Geschichten beschreibt, die dann das Ganze ergeben.
München, 12. November 2001